Mediterraner Nudelsalat

Wenn ich das Wort Nudelsalat höre, löst es bei mir meist keine großen Freudenschreie aus. Mit Nudelsalat verbinde ich im ersten Moment einen Haufen Mayo und irgendeine fette, klein geschnittene Wurst – und das ist einfach nicht meins. Damit will ich keineswegs behaupten, dass ich ein Ernährungspapst bin und niemals fettig esse. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mir nachts um 5 Uhr nach dem 10. Bier noch einen Döner geholt habe. Aber dieser Mayosalat ist einfach nicht mein Geschmack. Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so!

 

Doch zum Glück gibt es auch andere Formen von Nudelsalaten. Mein liebster Nudelsalat ist einer nach italienischer Art. Wobei ich weiß gar nicht, ob es wirklich italienisch ist. Es klingt für mich zumindest so, aber um auf Nummer sicher zu gehen, nenne ich ihn lieber Nudelsalat mediterraner Art.

Dieser Nudelsalat schmeckt herrlich frisch und macht meiner Meinung nach auch optisch etwas her. Ich würde diesen Nudelsalat jedenfalls immer dem oben beschriebenen vorziehen.

 

 

Zutaten

-          500 g Nudeln

-          1 rote Paprika

-          200 g Kirschtomaten

-          1 Bund Rucola

-          200 g getrocknete Tomaten

-          200 g grüne Oliven

-          Basilikum

-          Parmesan

-          Pinienkerne (Kürbiskerne)

-          Salz, Pfeffer

-          Dressing

o   Olivenöl, Aceto Balsamico, Senf

 

 

Zubereitung

  1. Nudeln al dente kochen.
  2. Paprika in Streifen schneiden, Tomaten vierteln, getrocknete Tomaten hacken, Basilikum hacken. Oliven können im Ganzen bleiben.
  3. Gemüse und Nudeln miteinander vermengen.
  4. Aus Olivenöl und Balsamico im Verhältnis 3:1 ein Dressing herstellen. Etwas Senf untermischen. Es empfiehlt sich anstelle des Olivenöls etwas von dem Öl der getrockneten Tomaten zu nehmen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Dressing über die Nudelmischung geben.
  6. Pinienkerne (ich hatte nur Kürbiskerne im Haus, geht auch wunderbar) in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten und mit in den Salat geben.
  7. Alles für einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  8. Rucola erst kurz vor dem Servieren untermischen und mit etwas gehobeltem Parmesan bestreuen.

 

 

 

Bon Appetit!

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Hähnchen-Kartoffel-Gemüse-Pesto-Blech

Da ich noch etwas von meinem Kürbispesto übrig hatte, gibt es heute eine weitere Verwendungsmöglichkeit für Pesto. Dieses Rezept lässt sich nicht nur mit Kürbispesto zubereiten, sondern auch mit jeglichem anderen Pesto. Zuletzt habe ich es oft mit Pesto Rosso gemacht und auch das schmeckt wunderbar. Da wir aber noch mitten im Herbst sind und ich sowieso noch etwas Kürbispesto im Kühlschrank hatte, gibt es das Hähnchen-Kartoffel-Gemüse-Blech heute mit Kürbispesto.

 

Das Gericht ist schnell gemacht und sogar relativ gesund, sofern man beim Pesto nicht zu großzügig mit dem Öl gewesen ist. Schnell alle Zutaten zurechtschneiden und den Rest erledigt der Ofen. Wenn es ganz schnell gehen soll, ist es meiner Meinung nach auch überhaupt kein Problem ein fertiges Pesto aus dem Supermarkt zu kaufen. Natürlich ist ein selbst gemachtes Pesto die bessere Wahl, aber wer kann schon unter der Woche stundenlang in der Küche stehen.

 

 

Zutaten

-          400 g Hähnchenbrust

-          1 kg Kartoffeln

-          200 g Kirschtomaten

-          Halbes Bund Frühlingszwiebeln

-          Salz, Pfeffer, Olivenöl

-          1 kleines Glas Kürbispesto

-          (Parmesan, Kürbiskerne)

 

 

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen und in Wedges schneiden. Wedges in einer Auflaufform verteilen, leicht mit Öl beträufeln und etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Dann für ca. 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen schieben.
  2. Während die Kartoffeln im Ofen garen, das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und die Tomaten halbieren. Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Pesto vermischen. Je nach Geschmack des Pestos mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
  3. Nach 20 Minuten das Backblech mit den halbgaren Wedges aus dem Ofen nehmen und die übrigen Zutaten dazugeben. Nun alles gründlich miteinander vermengen, sodass das Pesto sich gut über alle Zutaten verteilt.
  4. Anschließend wieder für ca. 20 Minuten in den Ofen, bis alles letztlich gar ist. Je nachdem wie groß und dick das Hähnchen geschnitten wurde, kann es auch sein, dass sich die Backzeit leicht verändert. Am besten schon nach 15 Minuten checken, ob das Huhn nicht zu trocken wird.
  5. Optional kann das Gericht am Schluss noch mit etwas gehobeltem Parmesan und ein wenig gerösteten Kürbiskernen aufgepimpt werden (bei Pesto Rosso dann mit Pinienkernen).

 

 

Bon Appetit!

 

 

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Gelbes Thai-Curry

Meinen letzten Urlaub verbrachte ich im wunderschönen Thailand. Ich reiste mit meiner Freundin nach Bangkok und von da aus knapp drei Wochen mit dem Rucksack quer durch das Land. Diese Reise hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ich bin noch immer begeistert von der Offenherzigkeit und Freundlichkeit der Thais. Es hat mir sehr imponiert, wie man auch mit wenig Materiellem so zufrieden sein kann. Neben der Herzlichkeit der Einheimischen beeindruckt vor allem auch die wunderschöne Natur des Landes. Für nur wenige Euros kann man in einer idyllischen Hütte am Strand schlafen und dem Rauschen des Meeres lauschen. Ich kann Thailand als Urlaubsziel nur empfehlen! Allerdings soll ist mein Blog kein Reiseblog, sondern hier soll sich alles rund um das Essen drehen und auch kulinarisch hat Thailand einiges zu bieten. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn der Reise relativ skeptisch war und mit den eigenartigsten Gerichten gerechnet habe. Ich musste mich aber eines Besseren belehren lassen und habe so viele köstliche Gerichte probiert, von denen ich nicht genug bekommen konnte.

 

Ein Klassiker war das gelbe Thai-Curry. Es schmeckte so unglaublich würzig und frisch, dass ich direkt versucht habe, es in Deutschland nachzukochen. Ich muss zugeben, dass man es niemals genau so hinbekommt, wie es die Thais machen, aber inzwischen habe ich eine sehr gute Alternative für mich entwickelt. Das Gericht steht und fällt mit der richtigen Currypaste. Ohne eine gute Paste wird das Gericht niemals auch nur einigermaßen authentisch schmecken. Nach einigen Versuchen bin ich auf eine wirklich gute Paste aus dem Internet gestoßen. Diese Paste schmeckt wunderbar ausgewogen und ist nur zu empfehlen.

 

Ich bin mir durchaus bewusst, dass mein Rezept einen echten Thai niemals zufriedenstellen würde, aber ich habe eine Alternative für mich gefunden, die mir sehr gut schmeckt und ohne zahlreiche exotische Gewürze auskommt, die nur schwer zu bekommen sind. Schließlich möchte ich auch im Alltag ein Curry zubereiten können, für welches ich die passenden Zutaten so gut wie immer im Haus habe. Probiert es aus, ich bin mir sicher, dass es euch schmecken wird!

 

Ich bereite das Gericht meistens mit Hühnchen zu. Allerdings lässt es sich auch wunderbar abwandeln und stattdessen mit Rindfleisch, Garnelen oder auch komplett vegetarisch kochen. Hier kann jeder nach seinem eigenen Gusto entscheiden.

 

 

Zutaten

  • 400 Gramm Hühnchen
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 EL Currypaste
  • Gemüse nach Wahl
  • 1-2 Dosen Kokosmilch
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Chili

 

 

Zubereitung   

  1. Zuerst das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und scharf anbraten. Kurz bevor es gar ist aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  2.  Hitze herunterdrehen und Zwiebel glasig schwitzen. Anschließend das weitere Gemüse hinzufügen (wenn es schnell gehen muss, gibt es in gut sortierten Supermärkten auch tiefgekühlte Asia-Gemüsetüten)
  3. Currypaste kurz mit anschwitzen und anschließend mit der Kokosmilch ablöschen. Evtl. etwas Gemüsebrühe zugießen. Hier empfehle ich, ein wenig herumzuprobieren. Sofern ich TK-Gemüse verwende, verzichte ich meist auf Brühe und nehme ca. 1,5 Dosen Kokosmilch. Für mich ist es so perfekt. Entscheidet hier nach eurem eigenen Geschmack!
  4. Hühnchen wieder hinzufügen und alles leicht köcheln lassen.
  5. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und ggf. Chili, sofern es noch nicht scharf genug ist. Dazu passt Reis.

 

 

 

Bon Appetit!

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