Thunfisch-Croque

 

„Am siebten Tag sollst du ruhen“ stand schon in der Bibel und daran halte ich mich dann doch lieber. Im Bett liegen, Netflix gucken und nichts machen – der perfekte Sonntag, gerade wenn das Wetter so schmuddelig ist. Zu einem richtigen Gammel-Sonntag gehört auch die Pizza vom Lieferdienst. Oder doch lieber etwas anderes? Vielleicht ein Croque? Ich selbst würde mir nie einen Croque bestellen. Nicht, weil er mir nicht schmeckt, sondern, weil ein Croque so easy selbst zu machen ist. Gerade unter der Woche, wenn es schnell gehen muss, finde ich einen Croque super als Mittagessen. Ähnlich wie bei einer Pizza lässt sich der Croque je nach eigenem Geschmack total individuell belegen. Ich esse ihn am liebsten mit Thunfisch. Ich finde es bei solchen Alltagsgerichten zudem auch überhaupt nicht schlimm, wenn man auf das ein oder andere Fertigprodukt zurückgreift. Meiner Meinung nach ist zum Beispiel die Knoblauchsoße auf dem Frischeregal von Rewe super als Soße zum Croque. Doch ich kann auch verstehen, wenn man die Soße lieber selbst macht. Jeder, wie er will!

 

Also sonntags dann doch lieber die Pizza bestellen und unter der Woche den Croque schnell selbst machen!

 

 

Zutaten

-          1 Baguette

-          1 Zwiebel

-          1 Dose Thunfisch in Öl

-          Salat

-          1 Tomate

-          1 Kugel Mozzarella

-          Soße (Knoblauchsoße von Rewe)

 

 

Zubereitung

  1. Baguette aufschneiden und die untere Hälfte mit reichlich Thunfisch belegen.
  2. Zwiebel in Ringe schneiden und über den Thunfisch geben.
  3. Mit Mozzarella belegen und bei hoher Hitze kurz in den Ofen geben, sodass der Käse schmilzt. Ich kaufe meist ein aufgebackenes Baguette und lege dann nur die untere Hälfte in den Ofen.
  4. Währenddessen die obere Hälfte mit Soße bestreichen. Salat blätter waschen und Tomate in feine Streifen schneiden.
  5. Sobald der Käse goldgelb ist, das Baguette herausnehmen. Mit Salat und Tomate belegen. Nun das Baguette zusammenklappen und genießen!

 

 

 

 

 

 

 

Bon appétit!

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Chorizo-Pasta

Kennt ihr Chorizo? Inzwischen gibt es Chorizo sogar bei uns im Supermarkt um die Ecke. Chorizo wird immer populärer und das aus gutem Grund. Die spanische Wurst schmeckt herrlich würzig und lässt sich prima kombinieren. Ich esse sie am liebsten mit Pasta. Die Würze in der Wurst in fast ausreichend für das gesamte Gericht, sodass kaum nachgewürzt werden muss. Mit nur wenigen Zutaten lässt sich somit ein wunderbares Gericht zaubern, welches in wenigen Minuten servierbereit ist und garantiert gut ankommen wird.

 

 

Zutaten

-          400 g Chorizo

-          2 Zwiebeln

-          1 EL Tomatenmark

-          500 g passierte Tomaten

-          1/2 Becher Sahne

-          Basilikum

-          Parmesan

-          Salz, Pfeffer, Zucker, Chili

-          500 g Pasta

 

Zubereitung

  1. Chorizo in kleine Stücke schneiden und ohne Öl in der Pfanne auslassen, bis die Wurst leicht kross wird. Durch das austretende Fett in der Wurst wird kein zusätzliches Öl benötigt.
  2. Zwiebeln in Streifen schneiden und mit in die Pfanne geben.
  3. Anschließend etwas Tomatenmark kurz mit anrösten und mit den passierten Tomaten ablöschen. Leicht köcheln lassen. 
  4. Nudeln aufsetzen und in Salzwasser al dente garen.
  5. Etwas Nudelwasser mit in die Chorizopfanne geben und eine Handvoll gehackten Basilikum untermischen.
  6. Zum Schluss mit einem Schuss Sahne verfeinern. Je nachdem wie würzig die Wurst gewesen ist nachwürzen. Ich gebe immer etwas Zucker hinzu, sofern ich mit passierten Tomaten koche. Ob Salz, Pfeffer oder Chili benötigt wird, hängt von der Würze der Chorizo ab.
  7. Die gegarten Nudeln untermischen und alles kurz zusammen ziehen lassen.
  8. Wer mag, kann noch etwas Parmesan über die Nudeln reiben.

 

 

Bon Appétit!

 

 

 

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Zaziki

 

Einer meiner liebsten Dips ist Zaziki. So simpel und so lecker! Zaziki passt super zu jeglicher Art von gegrilltem Fleisch. Mir reicht aber auch schon oft ein Stück Brot zum Dippen. Sicherlich ist Zaziki in der Mittagspause nicht immer die beste Wahl, aber gerade am Wochenende, wenn keine Kundentermine mehr auf dem Zettel stehen, ist die kleine Knoblauchfahne in Kauf zu nehmen. Zaziki lebt vom Knoblauch und da gehört ein bisschen „Gestank“ nun mal dazu. In vielen Rezepten bin ich auf Unmengen an Knoblauch gestoßen, die in den Joghurt gepresst werden sollten. Ich würde mich nach und nach herantasten, da mir die Mengen oft viel zu viel vorkamen. Mir persönlich reichen meist 1-2 Zähen, da sich der Geschmack mit der Zeit auch noch deutlich intensiver entfaltet. Aber wie gesagt, probieren geht über studieren und jeder Geschmack ist anders.

 

Zutaten

-          500 g Griechischer Joghurt (mind. 10 % Fett)

-          1 Salatgurke

-          Knoblauch

-          Salz, Pfeffer

-          Zitrone

 

Zubereitung

  1. Die Salatgurke waschen und grob raspeln oder sehr fein schneiden.
  2. Anschließend leicht salzen und kurze Zeit ziehen lassen, um der Gurke möglichst viel Wasser zu entziehen.
  3. Knoblauch je nach Geschmack in den Joghurt pressen.
  4. Gurke in einem sauberen Tuch auspressen und unter den Joghurt heben.
  5. Zuletzt mit Salz, Pfeffer einem Spritzer Zitronensaft und ggf. etwas Olivenöl abschmecken.

 

 

 

 

 

Bon Appétit!

 

 

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Currywurst

Wer hat’s erfunden? Berlin oder Hamburg? Oder stammt die Currywurst ursprünglich etwa doch aus dem Ruhrgebiet? Ich glaube, es gibt nur wenige kulinarische Fragen, die seit jeher so leidenschaftlich diskutiert werden. Gibt es heutzutage eigentlich eine klare Antwort auf diese Frage? Als Nordlicht dürfte meine Meinung wohl klar sein, doch ich muss sagen, dass es mir herzlich egal ist, wer sie denn nun erfunden hat. Viel wichtiger ist, dass sie schmeckt. Neben einer guten Wurst als Basis ist das Wichtigste die Soße. Die Soße lässt die Currywurst aufleben und kann sie zu einem echten kulinarischen Erlebnis machen. Doch andererseits kann sie das Gericht auch komplett zerstören. Auch ich habe schon einige sehr unappetitliche Würste am Imbiss bekommen. Spätestens wenn ich den 10 Liter Eimer voll Soße sehe, ist mein Appetit meist dahin. Dass eine Currywurst kein Gericht zum Abnehmen ist, sollte klar sein. Doch ich bin der Meinung, wenn man schon sündigt, dann muss es sich auch lohnen. Mit der folgenden Soße lohnt es sich – und zwar richtig!

 

Das Grundrezept für die Soße stammt von dem Fernsehkoch Martin Baudrexel. Herr Baudrexel ist unter anderem für die Fernsehserie „Die Kochprofis“ im TV zu sehen. Auch in dieser Sendung hat er diese Soße bereits gekocht. Nachdem ich zum wiederholten Male auf das Rezept gestoßen bin, entschied ich mich dazu die Soße nachzukochen. Die Zutaten sind leicht in jedem Supermarkt zu besorgen, sofern man sie nicht eh schon zu Hause hat. Und was soll ich sagen? Das Ergebnis hat mich extrem überzeugt. Zwar esse ich nicht allzu oft Currywurst, doch wenn ich sie esse, dann nur noch nach diesem Rezept. Insbesondere das auf den ersten Blick etwas ungewöhnliche Apfelmus sorgt für eine sehr harmonische Süße. Dadurch wirkt die Soße herrlich frisch und hebt sich deutlich von der Fertigsoße aus der 0815-Frittenbude ab.

Herr Baudrexel verwendet in seinem Rezept noch etwas Worcestersoße und Tabasco. Da ich beides nicht im Haus hatte, habe ich auf erstere verzichtet und statt Tabasco getrocknete Chilischoten genommen.

 

 

Zutaten

-          500 ml Cola

-          6 EL Apfelmus

-          2 EL Currypulver

-          1 getrocknete Chilischote

-          400 ml Ketchup

-          2 TL Limettensaft

-          Salz

 

 

Zubereitung

  1. Topf erhitzen und das Currypulver kurz ohne Öl anrösten. Durch das anrösten wird das Aroma intensiver.
  2. Ablöschen mit 500 ml Cola. Diese einige Minuten auf 100 ml reduzieren lassen.
  3. Apfelmuß, Ketchup und Limettensaft unterrühren. Die Chilischote zerbröseln und ggf. mit etwas Salz abschmecken.

 

 

Bon Appétit!

 

 

 

 

Mediterraner Nudelsalat

Wenn ich das Wort Nudelsalat höre, löst es bei mir meist keine großen Freudenschreie aus. Mit Nudelsalat verbinde ich im ersten Moment einen Haufen Mayo und irgendeine fette, klein geschnittene Wurst – und das ist einfach nicht meins. Damit will ich keineswegs behaupten, dass ich ein Ernährungspapst bin und niemals fettig esse. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mir nachts um 5 Uhr nach dem x-ten Bier noch einen Döner geholt habe. Aber dieser Mayosalat ist einfach nicht mein Geschmack. Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so!

 

Doch zum Glück gibt es auch andere Formen von Nudelsalaten. Mein liebster Nudelsalat ist einer nach italienischer Art. Wobei ich weiß gar nicht, ob es wirklich italienisch ist. Es klingt für mich zumindest so, aber um auf Nummer sicher zu gehen, nenne ich ihn lieber Nudelsalat mediterraner Art.

Dieser Nudelsalat schmeckt herrlich frisch und macht meiner Meinung nach auch optisch etwas her. Ich würde diesen Nudelsalat jedenfalls immer dem oben beschriebenen vorziehen.

 

 

Zutaten

-          500 g Nudeln

-          1 rote Paprika

-          200 g Kirschtomaten

-          1 Bund Rucola

-          200 g getrocknete Tomaten

-          200 g grüne Oliven

-          Basilikum

-          Parmesan

-          Pinienkerne (Kürbiskerne)

-          Salz, Pfeffer

-          Dressing

o   Olivenöl, Aceto Balsamico, Senf

 

 

Zubereitung

  1. Nudeln al dente kochen.
  2. Paprika in Streifen schneiden, Tomaten vierteln, getrocknete Tomaten hacken, Basilikum hacken. Oliven können im Ganzen bleiben.
  3. Gemüse und Nudeln miteinander vermengen.
  4. Aus Olivenöl und Balsamico im Verhältnis 3:1 ein Dressing herstellen. Etwas Senf untermischen. Es empfiehlt sich anstelle des Olivenöls etwas von dem Öl der getrockneten Tomaten zu nehmen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Dressing über die Nudelmischung geben.
  6. Pinienkerne (ich hatte nur Kürbiskerne im Haus, geht auch wunderbar) in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten und mit in den Salat geben.
  7. Alles für einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  8. Rucola erst kurz vor dem Servieren untermischen und mit etwas gehobeltem Parmesan bestreuen.

 

 

 

Bon Appétit!

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